Wirtschaftsdünger bietet sich normalerweise zur Kreislaufführung von Nährstoffen im Umfeld des eigenen Landwirtschaftsbetriebes und zur Kompostierung an. Doch was soll passieren, wenn die vorhandenen Agrarflächen nicht ausreichen, um die (zu) großen Mengen an Wirtschaftsdünger auszubringen? Anstatt weite, CO2-intensive Transportwege in Kauf zu nehmen, wurde in Korea eine Trocknungs- und Pyrolyseanlage speziell zur Verarbeitung von Wirtschaftsdünger entwickelt.
Dieses Verfahren wurde an einem Pilotstandort getestet und kann 10 Tonnen Viehdünger pro Tag verarbeiten. Das Forschungsteam absolvierte erfolgreich 100 Stunden Prozessbetrieb und demonstrierte seine wirtschaftliche Rentabilität.
Um die Treibhausgas-Emissionen aus Wirtschaftsdünger zu reduzieren, hat die koreanische Regierung in der „Livestock Sector 2030 Greenhouse Gas Reduction and Green Growth Strategy“ Biokohle als Kerntechnologie vorgesehen.
