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Biokohle zum Versiegeln alter Erdöl- und Erdgasbohrungen

Mit Hilfe eines Zement-Biokohle-Komposits können alte Bohrungen besser abgedichtet werden als mit Zement alleine.

Die Colorado State University veröffentlicht einen neuen Bericht über die Verwendung von Biokohle zum Verschließen von Öl- und Gasquellen.

Um das Widerstandsvermögen des Zements zu verbessern und damit das Risiko von Treibhausgas- und Flüssigkeitslecks aus verschlossenen Öl- und Gasbohrungen zu verringern, wurden Zementzusätze, insbesondere Biokohle, untersucht. Studien zeigen, dass Biokohle die mechanische Festigkeit einiger Zementkomposite verbessern und somit die Lebensdauer von Verschlussoperationen erhöhen kann. Biokohle ist auch in der Lage, einen Teil des bei der Zementherstellung entstehenden Kohlendioxids auszugleichen, indem sie große Mengen an Kohlenstoff langfristig bindet. Daher wurde die Machbarkeit von Biokohle-Zement-Verbundwerkstoffen für das Verschließen von Öl- und Gasbohrungen bewertet und technoökonomische Analysen durchgeführt, um die damit verbundenen Kosten zu ermitteln.

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