Im Rahmen einer 3-jährigen Studie wurde die Kombination von fein gemahlenem Metabasaltgestein mit anderen Boden-CDR-Technologien (Kompost‑ und Biochar-Zusätze), um die Kohlenstoffbindung (C-Bindung) zu stimulieren. Der kombinierte Zusatz von gemahlenem silikatischem Gestein (GR), Kompost und Biochar hatte über 3 Jahre die größten Zuwächse an Boden-C-Vorräten (15,3 ± 4,8 t C/ha). Alle anderen Behandlungen verlangsamten oder kehrten die Hintergrund-C-Verluste um, wobei reine GR-Behandlungen die Raten des Boden-C-Verlusts im Vergleich zur Kontrolle reduzierten, aber im Laufe der Zeit immer noch Boden-C verloren. Bodenzusätze senkten die Lachgasemissionen (N2O) um 11,0 ± 0,6 kg CO2e/ha.yr und erhöhten den Methanverbrauch (CH4) um 9,5 ± 3,5 auf 18,4 ± 4,4 kg CO2e/ha.yr. Die Emissionsreduktionen waren zwar bemerkenswert, aber um eine Größenordnung geringer als die organische C-Sequestrierung mit Kompostzusätzen. Die kombinierte Änderung ergab den größten geschätzten Nettonutzen für das Ökosystem (relative Veränderungen des Boden-C über 3 Jahre, geschätzte Gesteinsverwitterungs-Raten und Treibhausgasemissionen) von -86,0 ± 24,7 Mg CO2e/ha. Die Vorteile wurden durch den Zuwachs an organischem C im Boden dominiert, direkt durch organische Zusatzstoffe und indirekt durch erhöhtes Pflanzenwachstum. Die Verwitterungsraten lagen bei <10 % des theoretischen Potenzials. Kombinierte Gesteinsverwitterung und organische Zusatzstoffe erhöhten die geschätzten Verwitterungsraten und stimulierten die organische C-Bindung im Boden.
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