In einer neuen Studie des DVNE (Deutscher Verband für Negative Emissionen) und von Climate Focus wird auf die Dringlichkeit und die Optionen zur aktiven Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre als eine Maßnahme der Klimawandel-Verlangsamung hingewiesen.
Mit dem Fokus auf den Sektor „Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft“ (LULUCF) wird betont, dass dieser Sektor zunehmend zu einer CO2-Quelle anstatt zu einer Nettosenke wird. In der Studie werden 8 vorrangige Handlungsempfehlungen für die Politik identifiziert, um Investitionen in Maßnahmen zur Klimawandel-Eindämmung zu mobilisieren:
- Klares Bekenntnis der Politik zum freiwilligen Kohlenstoffmarkt
- Klarstellung zur Doppelzählung
- Klarstellung zur Permanenz und zum Klimanutzen von naturbasierten Lösungen
- Klarstellung zu Klimaaussagen von Unternehmen
- Klarstellung der Förderfähigkeit von CO2-Entnahme-Projekten
- Beseitigung von rechtlichen Hürden für Biochar
- Schaffung von Nachfrage nach Zertifikaten
- Erleichterung der Projektentwicklung
Auf politischer Ebene sollte die Entwicklung von Projekten durch Transparenz, Marktinfrastruktur, Kooperationen sowie die Identifizierung und das Verfügbarmachen von Flächen gefördert werden.
