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Umwandlung von Straßenbegleitvegetation in Kohlenstoffeinsparungen: Biochar-Versuch in England

Über die Kohlenstoffmärkte hinaus beweist Biochar ihren vielseitigen Nutzen in immer vielfältigeren Anwendungen. Ein neuer Versuch unter der Leitung von Kier und TerrAffix im Rahmen des A417 Missing Link-Projekts in Gloucestershire testet einen zirkulären Ansatz zur Kohlenstoffreduzierung, indem die am Standort gerodete Vegetation in Biochar umgewandelt wird. Das A417-Projekt in Gloucestershire (A417 ist eine wichtige englische Straßenverbindung) ist ein Beispiel dafür, bei dem die Vegetation von Straßenrändern als Biochar für den Einsatz vor Ort in der Landschaftsgestaltung, bei grünen Brücken (als Ersatz für synthetische Wasserrückhaltegele) und bei Entwässerungssystemen zum Auffangen von Mikroplastik umgewandelt wurde. In einem ersten Versuch wurden 5 t Biochar produziert und vor Ort eingesetzt Die Initiative, die vom Environmental and Wellbeing Designated Fund von National Highways finanziert wird, zielt darauf ab, die Kohlenstoffemissionen zu senken und den Abfall im Straßenbau zu reduzieren. Es ist ein Kreislaufwirtschaftsmodell, das Abfall aufwertet, Artenvielfalt und Bodenfunktionen unterstützt, den Nährstoffkreislauf verbessert und gleichzeitig multifunktionale Umweltvorteile im Bauwesen bietet.

Foto: wikimedia