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Neue Entwicklung für kostengünstige Kohlenstoff-Bindung auf Deponien mittels Biochar

Carba, ein Startup-Unternehmen aus Minneapolis, hat in Zusammenarbeit mit der University of Minnesota erfolgreich ein kostengünstiges, selbst entwickeltes Biochar-Reaktorsystem entwickelt. Die Technologie berücksichtigt die Skalierbarkeit der Kohlenstoffentfernung und filtert gleichzeitig Schadstoffe wie PFAS von lokalen Deponien.

Carbas Lösung umfasst einen mobilen modularen Reaktor, der landwirtschaftliche und kommunale Biomasseabfälle verarbeitet, um stabile Biochar zu erzeugen. Einer dieser Reaktoren arbeitet derzeit auf einer Deponie im Twin Cities-Gebiet, wo er nicht nur Methan-Emissionen reduziert und Kohlenstoff speichert, sondern auch als Umweltfilter fungiert. Die entstehende Biokohle ist so konzipiert, dass sie unterirdisch vergraben wird und effektiv atmosphärischen Kohlenstoff in permanenter, fester Form zur Erde zurückführt.Über die Kohlenstoffbindung hinaus hat die auf der Deponie produzierte Biochar das Potenzial gezeigt, schädliche Schadstoffe – darunter PFAS, Blei und Quecksilber – daran zu hindern, in die umliegende Umwelt zu gelangen.