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Bio360-Expo: Biotransition – Paving the Path to a Sustainable Future

5.-6.2.2025, Nantes / FR

Die Ausstellung bietet eine hervorragende Gelegenheit, unter den über 450 Ausstellern eine außergewöhnliche Auswahl an Lösungsanbietern aus den Bereichen erneuerbarer Kohlenstoff, Bioenergie, Bioökonomie, BECCU/S, Biochar und bio/erneuerbare Baustoffe zu treffen. Das Thema Biochar wird in einer über beide Tage verlaufenden Fachkonferenz behandelt. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, neue Grenzen zu erkunden, mit Experten in Kontakt zu treten und aktiv zum Biowandel hin zu einer nachhaltigeren Welt beizutragen.

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ÖBIKA-Mitgliederversammlung 2024

Am 12.12.2024 von 16:30 – 18 Uhr wird die ÖBIKA-Mitgliederversammlung als Zoom-Meeting stattfinden.

Es wird ein kurzes Update, was sich seit der letzten Generalversammlung am 19.12.2023 getan hat, sowie einen Ausblick in die Zukunft geben.

  • Top 1     Begrüßung und Abstimmung der Tagesordnung
  • Top 2     Bericht des Obmanns
  • Top 3     ÖBIKA-Öffentlichkeitsarbeit
  • Top 4     Allfälliges

Vorschläge für weitere Tagesordnungspunkte bitte bis 9.12. einbringen (an gerhard.soja@boku.ac.at ).

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European Biocarbon Summit 2024

“Helping heavy industry and transportation to decarbonise with lignocellulosic biomass”

Amsterdam, 3.-4.12.2024

Da die Schwerindustrie und das Transportwesen ihre Dekarbonisierungsbemühungen verstärken, gewinnen Biomasse- und BECCS-Lösungen (Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) an Bedeutung. Die Konferenz befasst sich mit den wirtschaftlichen Realitäten der Nutzung von lignozellulosehaltiger Biomasse, einschließlich Holzhackschnitzeln und Pellets, landwirtschaftlicher Biomasse, Biokohlenstoff und Biokohle. Interessenvertreter der Schwerindustrie und des Verkehrs treffen sich mit Vertretern der Bioenergie in einer einzigartigen Networking-Veranstaltung, die darauf abzielt, die Dekarbonisierung dieser Sektoren voranzutreiben. Zu den Konferenzthemen zählen auch der Einsatz von Biochar als Reduktionsmittel in der Stahlindustrie sowie Biomasse-Vergasung zur Herstellung flüssiger Treibstoffe.

Im Rahmen der Konferenz sind Expertenvorträge, Podiumsdiskussionen und eine aufschlussreiche Tour durch das IJmuiden-Werk von Tata Steel vorgesehen.

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Workshop zum Forschungsprojekt TerraBayt – Nutzungspotenziale von Pflanzenkohle in der bayerischen Landwirtschaft

17.12.2024, Freising / DE

Das Forschungsprojekt TerraBayt  „Nutzungspotenziale von Pflanzenkohle und Terra Preta in der Bayerischen Landwirtschaft – Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung“ beschäftigt sich nun seit über drei Jahren mit diesem Thema und nähert sich dem Ende der ersten Projektphase.

Am 17.12.2024 laden C.A.R.M.E.N. und TU München herzlich zu dem Workshop an der Technischen Universität München in Freising ein. Es werden die bisherigen Projektergebnisse vorgestellt und einen Ausblick auf das Folgeprojekt TerraBayt 2.0 gegeben.

Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten an dem Themenbereich Pflanzenkohle in der Landwirtschaft. Besonders möchten wir Landwirte einladen, die bereits erste Erfahrungen mit Pflanzenkohle gesammelt haben. Nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Erkenntnisse einzubringen und sich auszutauschen.

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Pflanzenkohle im Gemüsebau: öffentliches Abschluss-Webinar des Projekts PK-BIG

Termin: 28. November 2024, 17-20 Uhr per Zoom.


Nach beinahe zwei Jahren ist es soweit und das Forschungsprojekt „Pflanzenkohle und Blühstreifen im Gemüsebau (PK-BIG) neigt sich dem Ende zu – Zeit für ein Fazit. Die Projektpartner von der Hochschule Offenburg, der Universität Tübingen, dem Ithaka Institut, EDEKA, dem Gemüsering und German Biochar e.V. waren angetreten, um den Einsatz von pflanzenkohle-basierten Düngemitteln und die Anlage mehrjähriger Blühstreifen in die Betriebsabläufe von Höfen des Gemüserings zu integrieren und wissenschaftlich zu begleiten.

Ein Kernelement des Projektes war die Entwicklung und Erprobung von Pflanzenkohle-Pellets und Granulaten mit Blick auf die möglichst einfache Anwendung und Ausbringungstechnik im Gemüsebau. Neben diesen wertvollen Praxis-Untersuchungen wurden Gewächshausversuche zu Extremwetterereignissen durchgeführt, um die Produkte weiter zu optimieren.

Parallel dazu wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Biodiversität untersucht, konkret die Anlage ein- und mehrjähriger Blühstreifen, um Nützlingen und Tagfaltern Lebensraum zu bieten und zu untersuchen ob sich der Schädlingsdruck auf die daneben angepflanzten Kulturen reduzieren lässt.

Auch in den Blühstreifen wurde Pflanzenkohle eingesetzt, allerdings nicht zur Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit, sondern als Maßnahme zur Spontanabhagerung, um im Übermaß vorhandene Nährstoffe an den Ackerrändern mit unbeladener Pflanzenkohle zu binden und mehrjährigen Blühmischungen einen Vorteil gegenüber Ackerunkräutern zu bieten.

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an alle, die sich für das Thema interessieren.

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EBI Webinar: Biochar Persistence and Its Measurement in Soils

4.12.2024, 11 – 12 h

Marie-Liesse Aubertin von IFP Energies nouvelles stellt die Ergebnisse ihrer Publikation “Biochar persistence in soil and its quantification using the Rock-Eval® thermal method” vor.

Es hat sich gezeigt, dass sich Pflanzenkohlepartikel aufgrund ihrer geringen Dichte oft als freie Partikel in der Umwelt bewegen. Die Rückverfolgung des Verbleibs von Pflanzenkohle im Boden bleibt eine Herausforderung und erfordert eine genaue Quantifizierung. In Aubertin et al. 2024 (https://doi.org/10.1016/j.geoderma.2024.116974) wurde eine Methode zur Quantifizierung von Pflanzenkohle in landwirtschaftlichen Böden vorgeschlagen, die auf der thermischen Analysenmethode Rock-Eval® basiert. Die letztgenannte Analyse besteht in der Messung der Kohlenstoffemissionen während aufeinanderfolgender Pyrolyse- und Oxidationsstufen. Aus Biokohle gewonnener Kohlenstoff wird hauptsächlich in einem bestimmten Temperaturintervall während der Oxidationsstufe emittiert. Die Quantifizierung dieser Emissionen ermöglicht eine gute Abschätzung der Pflanzenkohlemenge in landwirtschaftlich genutzten Böden. Diese Methode zeigte auch gute Ergebnisse bei der Abschätzung der relativen Menge an pyrolysiertem Kohlenstoff aus einem archäologischen Boden.

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USBI/USBS-Webinar:  PFAS-Entfernung aus rezykliertem Wasser mittels Biochar

“Biochar-based system for the removal of per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) from recycled water.”

12.12.2024, 16.50 – 18 h

Biochar ist ein wirksames und kostengünstiges Adsorptionsmittel für PFAS-Moleküle und könnte zur Verringerung ihrer Umweltmobilität verwendet werden. Dr. Ramos wird ihre Forschungsergebnisse zur Optimierung der Eigenschaften von Pflanzenkohle durch Charakterisierung von Rohstoffen, Pyrolysetemperatur und post-pyrolysis-Modifikation zur Maximierung der PFAS-Retention vorstellen.

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Zum Nachschauen: Aufzeichnung des  5th Expert Group Meeting on Carbon Removals vom 21.10.2024

Wer Interesse am Fortschritt der Verhandlungen auf EU-Ebene über die Zertifizierbarkeit von Carbon Credits mit Pflanzenkohle hat, kann das Archiv des Streaming-Angebots der Europäischen Kommission nutzen. In diesem Video wird das Thema BCR (Biochar Carbon Removal) im letzten Viertel der 9 Stunden behandelt. Die Einleitung zur Thematik am Beginn des Videos sollte dennoch nicht versäumt werden.

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C.A.R.M.E.N.- WebSeminar „Pflanzenkohle – der Landwirt als CO2-Farmer? Grundlagen und Potenziale“

14.11.2024, 14-15 h

Im kostenlosen WebSeminar „Pflanzenkohle – der Landwirt als CO₂-Farmer?“ informiert C.A.R.M.E.N. e.V. über die folgenden Grundlagen des Themenbereichs Pflanzenkohle:

  • Grundlagen der Pflanzenkohle: Was ist Pflanzenkohle und wie wird sie hergestellt? Welche verfügbare Anlagentechnik gibt es? Welche landwirtschaftlichen Rohstoffe eignen sich zur Herstellung? Welche Qualitätskriterien existieren?
  • Einsatzmöglichkeiten von Pflanzenkohle: Wo wird Pflanzenkohle eingesetzt? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Terra Preta und Pflanzenkohle? Welche Vermarktungsmöglichkeiten gibt es heute und welche könnten sich in der Zukunft ergeben?
  • CO₂-Speicherung und Negativemissionen: Wie kann Pflanzenkohle dazu beitragen, dauerhaft CO₂ zu speichern und negative Emissionen zu erzeugen? Wie werden diese Negativemissionen vergütet?
  • Abwärmenutzung von Pyrolyseanlagen: Wie kann die bei der Pflanzenkohleproduktion entstehende Wärme z.B. durch den Verkauf über ein Wärmenetz genutzt werden?

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an landwirtschaftliche Betriebe sowie an alle fachlich und inhaltlich Interessierten.