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Zuviel Wirtschaftsdünger für die vorhandenen Flächen – Pyrolyse als Lösung

Wirtschaftsdünger bietet sich normalerweise zur Kreislaufführung von Nährstoffen im Umfeld des eigenen Landwirtschaftsbetriebes und zur Kompostierung an. Doch was soll passieren, wenn die vorhandenen Agrarflächen nicht ausreichen, um die (zu) großen Mengen an Wirtschaftsdünger auszubringen? Anstatt weite, CO2-intensive Transportwege in Kauf zu nehmen, wurde in Korea eine Trocknungs- und Pyrolyseanlage speziell zur Verarbeitung von Wirtschaftsdünger entwickelt.

Dieses Verfahren wurde an einem Pilotstandort getestet und kann 10 Tonnen Viehdünger pro Tag verarbeiten. Das Forschungsteam absolvierte erfolgreich 100 Stunden Prozessbetrieb und demonstrierte seine wirtschaftliche Rentabilität.

Um die Treibhausgas-Emissionen aus Wirtschaftsdünger zu reduzieren, hat die koreanische Regierung in der „Livestock Sector 2030 Greenhouse Gas Reduction and Green Growth Strategy“ Biokohle als Kerntechnologie vorgesehen.

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Netz von europäischen “Carbon Removal Parks” zur Produktion von Pflanzenkohle

Das deutsche Climate-Tech-Unternehmen Novocarbo hat eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro erhalten, um ein europaweites Infrastrukturnetzwerk für seine Netto-Null-Lösung aufzubauen. In Zusammenarbeit mit einem französischen Investor will Novocarbo in ganz Europa Carbon Removal Parks eröffnen, um die Dekarbonisierung voranzutreiben.

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Lebenszyklus-Analyse für eine mobile Pflanzenkohle-Produktion

Der Einsatz mobiler Pyrolyse-Anlagen ermöglicht bei hohem Anfall von Schadholz im Wald eine schnelle Aufarbeitung und eine Vor-Ort-Produktion von Pflanzenkohle, welche Wiederaufforstungen unterstützen können.

Solche Anlagen sind dann am mobilsten, wenn sie nach dem flame-curtain-Prinzip arbeiten. Für diese, von stationären Anlagentechniken abweichende Technologie wurde nun eine umfangreiche LCA (Lebenzyklusanalyse) bezüglich Treibhausgase und Nutzbarkeit für Kohlenstoff-Zertifikate veröffentlicht.

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Baumpflanzungen in der Stadt: Handbuch zum Stockholm-System auf Deutsch erschienen

Das bisher nur auf Schwedisch verfügbare Handbuch zur Umsetzung des Stockholmer System für Baumpflanzungen in der Stadt mit einem Pflanzenkohle-hältigen Substrat ist nun auch auf Deutsch verfügbar. Bei diesem System wurzeln die Bäume in einem Substrat aus Schotter, Pflanzenkohle und Kompost. Das Substrat ist widerstandsfähig gegen Verdichtungen und hat hervorragende Wasserspeicherungsfähigkeit. Es trägt dadurch zum Schwammstadt-Prinzip bei, um städtische Grünräume widerstandsfähiger gegen Wetterextreme wie z.B. Starkniederschläge zu machen.