In trockenen Regionen stellen alkalische Sandböden aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Nährstoffen eine Herausforderung für die Landwirtschaft dar. Eine Studie von Elbana et al. (2025) untersuchte säuremodifizierte Pflanzenkohle aus Palmwedeln und Guavenzweigen, um die Zugänglichkeit von Nährstoffen zu verbessern. Die Ergebnisse zeigten, dass mit Phosphorsäure behandelte Guaven-Biochar die Phosphorverfügbarkeit erhöhte, während Palmwedel-Biochar für die Kaliumverfügbarkeit überlegen war. Biochar wurde mit Essig- oder Phosphorsäure angesäuert und hinsichtlich ihrer chemischen Eigenschaften, Oberflächenmorphologie und funktionellen Gruppen charakterisiert. Die Ansäuerung verbesserte die Verfügbarkeit von P und K in den untersuchten alkalischen Sandböden, aber dieser Einfluss hing von der Art der Biochar, der chemischen Zusammensetzung und der Inkubationszeit ab.
Zitat:
Elbana, T.A., Bakr, N., Shahin, S.A. et al.: Influence of acidified-biochar on phosphorus and potassium availability in alkaline sandy soil. Sci. Rep. 15, 30504 (2025).
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