Forstwirte suchen nach besseren Ansätzen, um geringwertiges holziges Material zu nutzen, das bei der Brennstoffbewirtschaftung und der Holzernte anfällt. Die in manchen Ländern gängige Praxis des Brandrodens emittiert Schadstoffe und Treibhausgase und hinterlässt Brandnarben, welche die Waldböden schädigen und die Regeneration einheimischer Pflanzen hemmen. Während dieses minderwertige Material manchmal zerkleinert und entfernt werden kann, um es anderswo vorteilhaft zu nutzen, sind solche Optionen an abgelegenen Waldstandorten kostspielig und logistisch schwierig.
Die Produktion von Pflanzenkohle stellt eine vielversprechende Alternative dar, da sie den Bedarf an kostspieligen Materialtransporten reduziert, die Umweltnachteile von Brandrodungen abmildert und zahlreiche Vorteile bietet, wenn sie auf Waldböden angewendet wird. Pflanzenkohle bindet langfristig Kohlenstoff, da sie nicht leicht abbaubar ist und Wasser und gelöste Nährstoffe in den Böden aufnehmen kann – ein erheblicher Vorteil für die Waldgesundheit, da sich das Klima weiter erwärmt und die Waldböden austrocknet. In diesem Bericht werden mehrere Alternativen für die Herstellung von Pflanzenkohle mit neu entwickelten Geräten sowie Modifikationen bestehender Methoden untersucht.
Foto: pixabay.com – mariohagen
