Zum Standard der guten gärtnerischen Praxis gehört eine regelmäßige Fruchtfolge und die Vermeidung von gleichartigen Folgekulturen. Dies gilt auch für Nachtschattengewächse (z.B. Tomaten, Kartoffel, Paprika). Können die Anbauabstände aber nicht weit genug gewählt werden, drohen erhöhter Krankheitsdruck und Ertragsverluste. Für solche Fälle hat eine neue Studie untersucht, wie Biochar die nachteiligen Wirkungen einer zu engen Fruchtfolge verringern kann.
In der Studie werden die zugrunde liegenden Wirkungsmechanismen von Biochar zur Reduktion der Nachteile zu enger Fruchtfolgen untersucht, darunter die Verbesserung der Bodeneigenschaften und der Struktur der mikrobiellen Gemeinschaften im Boden sowie die Linderung der allelopathischen Autotoxizität bei Nachtschattengewächsen. Die Ergebnisse legen nahe, dass sorgfältig konzipierte Biochar-Strategien helfen können, die Bodenproduktivität zu erhalten, den Krankheitsdruck zu verringern und die Abhängigkeit von invasiveren Bodenbehandlungen zu begrenzen.
Zitat:
Luo Z, Wang A, Quan W, Li C, Wang B. 2026. Application of biochar for the prevention and control of soil continuous cropping obstacles in solanaceous vegetables: a review. Biochar X 2: e013
DOI:10.48130/bchax-0026-0012
