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Netz von europäischen “Carbon Removal Parks” zur Produktion von Pflanzenkohle

Das deutsche Climate-Tech-Unternehmen Novocarbo hat eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro erhalten, um ein europaweites Infrastrukturnetzwerk für seine Netto-Null-Lösung aufzubauen. In Zusammenarbeit mit einem französischen Investor will Novocarbo in ganz Europa Carbon Removal Parks eröffnen, um die Dekarbonisierung voranzutreiben.

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Lebenszyklus-Analyse für eine mobile Pflanzenkohle-Produktion

Der Einsatz mobiler Pyrolyse-Anlagen ermöglicht bei hohem Anfall von Schadholz im Wald eine schnelle Aufarbeitung und eine Vor-Ort-Produktion von Pflanzenkohle, welche Wiederaufforstungen unterstützen können.

Solche Anlagen sind dann am mobilsten, wenn sie nach dem flame-curtain-Prinzip arbeiten. Für diese, von stationären Anlagentechniken abweichende Technologie wurde nun eine umfangreiche LCA (Lebenzyklusanalyse) bezüglich Treibhausgase und Nutzbarkeit für Kohlenstoff-Zertifikate veröffentlicht.

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Baumpflanzungen in der Stadt: Handbuch zum Stockholm-System auf Deutsch erschienen

Das bisher nur auf Schwedisch verfügbare Handbuch zur Umsetzung des Stockholmer System für Baumpflanzungen in der Stadt mit einem Pflanzenkohle-hältigen Substrat ist nun auch auf Deutsch verfügbar. Bei diesem System wurzeln die Bäume in einem Substrat aus Schotter, Pflanzenkohle und Kompost. Das Substrat ist widerstandsfähig gegen Verdichtungen und hat hervorragende Wasserspeicherungsfähigkeit. Es trägt dadurch zum Schwammstadt-Prinzip bei, um städtische Grünräume widerstandsfähiger gegen Wetterextreme wie z.B. Starkniederschläge zu machen.

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Neues EBI Position Paper bezüglich der Verwendung von Klärschlammkohlen als Düngemittel

„Sewage Sludge as Feedstock for Pyrolysis and Gasification Materials (CMC14) to be Included in the Scope of the EU Fertilising Products (EU) Regulation 2019/1009”

Dieses Positionspapier stellt Informationen und wissenschaftliche Ergebnisse zusammen, welche für eine Aufnahme von Biokohle aus Klärschlamm als Komponente von Düngemitteln mit EU-Zulassung sprechen. Hintergrund ist, dass die EU in der EU Fertilising Products Regulation 2019/1009 zwar viele Eingangsmaterialien für die Pyrolyse zulässt, wenn nachfolgend Düngeprodukte hergestellt werden sollen, in der diesbezüglichen Komponentenkategorie CMC 14 jedoch Klärschlamm explizit ausschließt.

In der Zwischenzeit sind so viele wissenschaftliche Ergebnisse erzielt und publiziert worden, dass klare Vorstellungen darüber bestehen, unter welchen Umständen und mit welchen Qualitätserfordernissen Klärschlammkohlen ein wertvolles Düngeprodukt ohne Sicherheitsrisiko darstellen können. EBI (European Biochar Industry Consortium) plädiert daher dafür, den Ausschluss von Klärschlamm in der CMC 14 aufzuheben.