Gemessen über einen Zeitraum von 5 Erntejahren ergaben alle Behandlungen von Pflanzenkohle und Kompost signifikante Ertragssteigerungen ohne signifikante Qualitätsänderungen. Die Ertragserhöhungen bei allen Behandlungen waren in den Jahren mit den niedrigsten Erträgen am größten. Alle Behandlungen erhielten das gleiche Bewässerungs- und Düngeregime, was eine erhöhte Wasser- und Düngemittel-Effizienz belegte. Alle Behandlungen waren ab der zweiten Ernte rentabel, was auf das hohe Potential für Pflanzenkohle-Applikationen über die Lebenszeit eines Weingartens hinwies.
Kategorie: News
FamoS: Fassadenbegrünungs-Modul mit Pflanzenkohle
Ressourceneffizientes Wassermanagement kombiniert mit Photovoltaik-Modulen bei gleichzeitiger innovativer Fassadenbegrünung: das alles leistet FamoS. Das Fassadenmodul nutzt Synergien bereits bewährter Elemente, um einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel und zur Klimaresilienz von Städten zu leisten. Die Wasseraufbereitung in FamoS erfolgt durch Pflanzenkohle mit ihren positiven Eigenschaften für die Abwasserreinigung.
Konferenz und Projektvorstellung
Solutions for Climate Resilient Green Cities (Black2GoGreen)
Datum: 26. & 27. März 2024
Ort: Hochschule Geisenheim University, Institut für angewandte Ökologie, Von-Lade-Straße 1, 65366 Geisenheim, Deutschland
Dieses interdisziplinären Projekt an der Hochschule Geisenheim University konzentriert sich auf die Nutzung von Pflanzenkohle-Macadam-Stadtbaumsubstraten zur Klimawandelanpassung und -mitigation in städtischen Gebieten. Ziel ist es, durch Wissenstransfer und Netzwerkbildung die Integration von Pflanzenkohle in städtische Substrate für verbessertes Pflanzenwachstum zu fördern.
Webinar-Serie des EBI
Unter Anwendung unkonventioneller, aus der Geologie „geborgten“ Analysemethoden hat Prof. Hamed Sanei (Universität Aarhus) neue Ergebnisse zur Permanenz von Biokohle im Boden veröffentlicht.
Seine Ergebnisse werden in 2 Webinaren am 19.2.2024 und 26.2.2024 (jeweils 13 h) vorgestellt und diskutiert.
Webinar-Serie der Universität Edinburgh (UK Biochar Research Centre)
Das UK Biochar Research Centre und Enchar präsentieren eine Fortsetzung der Webinar-Reihe; nächste Veranstaltung: 15.2.2024, 15 h.
Von früheren Webinaren sind zahlreiche Videos frei abrufbar.
Vorankündigung: 2. Schwedische Konferenz über Klärschlamm-Pyrolyse, 15.-17.10.2024
Die „2nd Swedish Conference on Sewage Sludge Biochar 2024“ wird am 15.-17.10.2024 in der Nähe von Malmö veranstaltet. Die Konferenz spricht Forscherinnen und Forscher, Unternehmen und sonstige Stakeholder auf den Gebieten der Klärschlamm-Pyrolyse und Klärschlamm-Kohle an.
Vorankündigung: German Biochar Forum 18.-19.11.2024, Berlin
Die Tagung des Deutschen Fachverbands für Pflanzenkohle (German Biochar) findet auch wieder im November in Berlin statt (18.-19.11.2024).
Schweiz: Besichtigungsmöglichkeit Pyrolyseanlage Ligno Carbon
18. Juni 2024, 14:30 – 18:00
Save the Date: Am 18. Juni 2024 organisiert Charnet zusammen mit dem Schweizerischen Verband für Umwelttechnik (SVUT) eine Besichtigung der neuen Pyrolyse-Anlage von Ligno Carbon mit anschließendem Networking-Apéro.
Pflanzenkohle unterstützt Bodensanierung auch im Fall von PFAS-Kontaminationen
Die „International Biochar Initiative“ (IBI) zeigt in ihrer neuesten Publikation, “Containing Contaminants”, wie Pyrolyse und Pflanzenkohle gegen persistente Schadstoffe wie PFAS (per-and polyfluoroalkyl substances) eingesetzt werden können.
350 Firmen verlangen Technologie-Offenheit bei den laufenden EU-Verhandlungen zum Carbon Removal Certification Framework
Am 21.1.2024 haben 350 Firmen, u.a. Microsoft sowie österreichische Pflanzenkohle-Produzenten, einen offenen Brief unterzeichnet und an die relevanten EU-Stellen geschickt. Darin wird die Wichtigkeit der Technologie-Offenheit in den kommenden Trilog-Verhandlungen am 19.2.2024 zum CRCF (Carbon Removal Certification Framework) betont. Damit soll sichergestellt werden, keine Beiträge von vielversprechenden „negative emission technologies“ wie z.B. Pflanzenkohleproduktion auszuschließen, welche – ohne im Detail erwähnt zu werden – zur CO2-Entfernung aus der Atmosphäre signifikant beitragen können.
Der offene Brief kann hier eingesehen werden:
