Die Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre (CDR) wird notwendig sein, um den Klimawandel einzudämmen, was in Begleitung von schnellen und tiefgreifenden Emissionsreduktionen erfolgen muss. Dieser neue Bericht baut auf den beiden vorherigen Auflagen auf, um die CDR-Entwicklung zu verfolgen. Sie hebt neue Erkenntnisse hervor, erforscht Wissenslücken und definiert Kernkonzepte, wobei sie gleichzeitig darauf abzielt, die Zuverlässigkeit und Zugänglichkeit von CDR-Daten zu verbessern.
Einige Kernaussagen des Berichts:
1. Sowohl die Entfernung von Kohlendioxid (CDR) als auch Emissionsreduktionen sind notwendig, um das Paris-Ziel zu erreichen.
2. Es gibt viele CDR-Methoden, mit großer Spannweite bei Kosten, Potenzial und sozialer Akzeptanz
3. Derzeit erfolgt CDR fast ausschließlich durch landgestützte, konventionelle CDR; neuartige CDR-Methoden (wie z.B. Biochar) wachsen zwar schnell, machen aber noch immer nur einen winzigen Bruchteil der gesamten Entfernung aus.
4. Es besteht eine große und wachsende Kluft zwischen der Menge an CDR in den Länderzusagen und der in den Paris-kompatiblen Szenarien; sowohl konventionelle als auch neuartige CDR werden in jedem Szenario eingesetzt.
5. CDR steht in einem breiteren Kontext mehrerer Ziele und Nebenwirkungen.
6. Die Nachfrage nach CDR ist entscheidend, um die CDR-Lücke zu schließen. Während die innovative Aktivität gewachsen ist, sind die Erwartungen an eine große und wachsende Nachfrage fragil geworden.
7. Wichtige Aspekte des CDR-Systems sind hochkonzentriert, schaffen dadurch Schwachstellen und würden von einer Diversifizierung über Methoden, Akteure und Länder hinweg profitieren.
8. Das Schließen der CDR-Lücke ist dringend, da die Einführung ein schrittweiser Prozess ist. Der Zeitraum 2026–2030 ist daher entscheidend, um die Rolle von CDR bei der Begrenzung von Klimawandel-Schäden festzulegen.
