Das in Minneapolis, USA, ansässige Unternehmen Carba hat sich die Mission gesetzt, urbane Biomasse-Abfallströme, die das Waldbrandrisiko rund um Versorgungsleitungen erhöhen, in dauerhafte CO2-Entfernung umzuwandeln.
Zum Einsatz wird ein neuartiger Pyrolyse-Reaktor kommen, der geschmolzene Salze als Wärmeübertragungsflüssigkeit verwendet. Carbas neuer Reaktortyp bindet mehr CO2 als ein herkömmlicher Biochar-Reaktor und steuert gleichzeitig hohe Temperaturen effizienter. Das Unternehmen wird von der U.S. Bank unterstützt, welche für ihre erste Investition in die Kohlendioxidentfernung (CDR) die Biochar-Produktion auf einer Deponie in Minnesota gewählt hat.
Bis dato hat Carba einen von vier Reaktoren auf einer Deponie des Projekts in Minnesota installiert. An diesem Standort verwendet das Unternehmen Holzhackschnitzel von Bäumen, die zur Freihaltung von Versorgungsleitungen gefällt wurden. Die produzierte Biochar wird an der Deponie dazu verwendet, Schadstoffe zu binden und die Verlagerung in Richtung Grundwasser zu minimieren.
Wie von Carba mitgeteilt wird, ist sein innovativer CDR-Ansatz mit einem Preis von <100 USD pro Tonne CO2 sehr kostengünstig. Das Unternehmen hat Microsoft als Käufer gewonnen, das bereits 2025 in seine Biochar-Zertifikate investiert hat, und hat zudem Unterstützung von Investoren in einer Finanzierungsrunde erhalten, welche erfolgreich mit 6 Millionen Dollar abgeschlossen wurde.
