Wildflower-lined path winding through green and golden fields
News

Pflanzenkohle aus Heckenschnitt

Ein Beispiel aus dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön zeigt, welche Biomassepotentiale für die Biochar-Produktion oft noch unentdeckt schlummern. Dieses Biosphärenreservat liegt im Dreiländereck Bayern-Thüringen-Hessen und überspannt eine Gesamtfläche von ca. 2400 km². Bei den Arbeiten zur Pflege und zum Erhalt der Hecken fällt eine beträchtliche Menge an Schnittholz an, welches ein ideales Eingangsmaterial für die Pyrolyse darstellt. In Zusammenarbeit eines engagierten Landwirts mit der Technischen Hochschule Würzburg wurde für die lokale Biochar-Produktion eine kompakte Pyrolyseanlage entwickelt, die speziell auf den dezentralen Einsatz in landwirtschaftlichen Betrieben ausgerichtet ist. Dieses Beispiel zeigt, wie der Reststoff Heckenschnitt zum Ausgangspunkt einer neuen regionalen Wertschöpfung werden kann.

Bild wurde mit Unterstützung von KI erstellt.