Aerial view of patchwork farmland with tree-lined roads and distant hills
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Erste Ergebnisse des Projekts „Landwirtschaft – Klimaschutz und Klimaanpassung mit Pflanzenkohle“

Dieses Projekt wird vom FiBL (Forschungsinstitut für Biologischen Landbau) koordiniert und vom Schweizer Kanton Aargau sowie dem Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft finanziert. Von den fünf Arbeitspaketen des Projekts mit unterschiedlichen Untersuchungsschwerpunkten gibt es nun erste Ergebnisse aus dem Arbeitspaket 1. In diesem werden die unterschiedlichen Qualitäten von mit unterschiedlichen Verfahren produzierter Pflanzenkohle bzw. Biochar untersucht.

Die Untersuchungen der Pflanzenkohle aus verschiedenen Herstellungsverfahren zeigten je nach Herstellungsverfahren deutliche Qualitätsunterschiede. Pflanzenkohle aus industrieller Produktion, die explizit zur Anwendung im Boden zertifiziert ist (nach EBC AgroBio oder EBC Futterplus), erfüllte die Anforderungen der aktuellen (Schweizer) Düngeverordnung (DüV) vollumfänglich und wies die geringsten Schadstoffgehalte auf.

Anders die Situation bei den Kleinanlagen. Etwa bei der Hälfte der Proben wurden die Schadstoffgrenzwerte für Schwermetalle und/oder organische Schadstoffe überschritten. Tendenziell wurde in Kontiki-Öfen meist Pflanzenkohle guter Qualität hergestellt, einzelne Proben überschritten aber auch hier die Schadstoff-Grenzwerte. Am größten war die Qualitäts-Schwankungsbreite bei Eigenbauanlagen und reichte von qualitativ guter Kohle bis zu massiven Überschreitungen von Schadstoffgrenzwerten.

Bild wurde mit Unterstützung von KI erstellt.