Illuminated city skyline and waterfront beneath dramatic evening clouds
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Vergleich der Ansätze zur CO2-Entfernung in verschiedenen europäischen Städten 

Die Studie untersuchte die Ansätze von 103 europäischen Städten (allerdings keine davon aus Österreich), die bis 2030 auf Netto-Null abzielen. Die gesamten Restemissionen betragen 61,4 Mt CO2e, die hauptsächlich aus Gebäuden und Verkehr stammen, mit einem Median von 0,8 t CO2e pro Kopf. Die 103 untersuchten Städte setzen vor allem auf Vegetation und andere landbasierte Methoden, um CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen. Um Klimaneutralität zu erreichen und dauerhaft zu sichern, könnten Städte vorübergehende CO₂-Entnahmen schrittweise durch dauerhafte Verfahren ergänzen. Die dauerhaften CO₂-Entnahmen spielen in den Plänen der Städte aber noch eine geringere Rolle: nur 32 Prozent erwähnen solche Verfahren. Dazu gehören Bioenergie mit CO₂-Abscheidung und -Speicherung (BECCS; 27 Prozent), Biochar (13 Prozent) und die direkte Entnahme von CO₂ aus der Luft mit anschließender Speicherung (DACCS; 7 Prozent). Nur zwei Städte (Helsinki und Helsingborg) bieten alle drei Optionen (BECCS, DACCS und Biochar), zehn Städte ziehen eine Kombination mit zwei Optionen in Betracht, während 21 Städte nur eine Option anbieten. Die übergeordnete wissenschaftliche und politische Frage ist, ob, wann und wie Städte die temporäre CO2-Entfernung durch dauerhaftere Optionen (BECCS, DACCS und Biochar) ergänzen können.

Zitat:

Ulpiani, G., Rodriguez Mendez, Q., Todeschi, V. et al.: Empirical insights into residual emissions in urban net-zero targets. Nature Climate Change 16, 1092–1101 (2026).

Bild wurde mit Unterstützung von KI erstellt.