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Programme und Vorankündigungen der nächsten Biokohle-Tagungen

Biochar-Summit 2023, 12.-15.6.2023 (Helsingborg / Schweden):

Das Programm des Biochar Summit 2023, organisiert von European Biochar Industry Consortium (EBI), Nordic Biochar Network, und City of Helsingborg, ist hier einzusehen:

Schweizer Fachtagung Pflanzenkohle, 16.6.2023 (CH-5210 Windisch)

Das Programm der Schweizer Fachtagung für Pflanzenkohle ist hier zu finden:

Global ESG Forum, Biochar-Day 29.6.2023 (Singapur)

Die Themen “Voluntary Carbon Market”, “Carbon Negative Emissions” und “Biochar” werden am 4. Tag (29.6.2023) des ESG-Forums an der National University of Singapore behandelt. Veranstalter sind The International ESG Association (IESGA) und Biochar-Spitzenforscher*innen aus Südkorea. Hier finden Sie das geplante Programm:

Bio-Char III, 17.-21.9.2023, Tomar / Portugal

Vorinformationen und geplante Themen unter:

Österreichischer Biochar-Day 21.9.2023 (Universität für Bodenkultur, Wien)

Save the date! Weitere Infos folgen mittels separater Aussendung bzw. auf der ÖBIKA Homepage

Vorinformation zum „German Biochar Forum 2023“, 13.-14.11.2023, Berlin

Themen der Fachtagung sind „Energiewende, Kreislaufwirtschaft & Klimaschutz mit PYCCS/BCR“. Eintragung in die Interessentenliste unter:

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Wieselburg: Green Carbon Lab eröffnet

Am Technopol-Standort Wieselburg wurde kürzlich das „Green Carbon Lab“, geleitet vom Kompetenzzentrum BEST GmbH, eröffnet. Das Green Carbon Lab bietet eine exzellente Forschungsinfrastruktur zur Untersuchung der Produktion von Pflanzenkohle, Pyrolyseöl und Gas aus organischen Roh- und Reststoffen mittels Pyrolyse. Die Leitung des Projekts hat Elisabeth Wopienka, Area Managerin im COMET-Kompetenzzentrum BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies, inne.

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In Handarbeit hergestellte Pflanzenkohle kann als Kohlenstoff-Senke zertifiziert werden

Der „Global Artisan C-Sink Standard“ ermöglicht es Kleinbauern und -bäuerinnen, bei Befolgung bestimmter Qualitätskriterien während der Pflanzenkohle-Herstellung bei landwirtschaftlicher Anwendung CO2-Zertifikate über bestehende Handelsplattformen zu verkaufen und dadurch zusätzliches Einkommen zu generieren.

Hier finden Sie die Richtlinien für die Herstellung und Zertifizierung handwerklich produzierter Pflanzenkohle:

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EBC-Version 10.3 und neue Positivliste erlauben zusätzlich Eingangsmaterialien für die Pyrolyse

Die neueste Version des European Biochar Certificate hat die Möglichkeit eröffnet, bestimmte bisher nicht zugelassene Eingangsstoffe für die Pyrolyse zu verwenden. Dadurch können Nebenprodukte der Tierhaltung (Mist, Gülle) und der tierischen Lebensmittelverarbeitung (Knochen), der Biogas-Produktion (Gärreste) sowie Klärschlamm mittels Pyrolyse verkohlt und als Produkt verwendet werden, sofern eine Mindesttemperatur von 500 °C erreicht wird. Die neue Kohleprodukte können nur für bestimmte Zertifizierungsklassen eingesetzt werden (nicht für Futter und FutterPlus) und unterliegen den gleichen Schadstoff-Grenzwerten wie konventionelle Pflanzenkohlen.

Weitere Informationen und die neuen Richtlinien finden Sie

News, Publikationen

Aktueller über Bericht über Optionen und Potential verschiedener Technologien zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre

Smith et al. (2023) haben in einer Zusammenarbeit von 12 Institutionen und zahlreichen IPCC-AutorInnen den aktuellen Stand von carbon dioxide removals (CDR) auf globaler Ebene bewertet.

Ein zentrales Zitat aus dem Bericht:

“We define CDR as capturing CO₂ from the atmosphere and storing it away for decades to millennia.”

Pflanzenkohle entspricht bei richtiger Anwendung dieser Definition zu 100 % und spielt daher sowohl im Bericht als auch im realen Kampf gegen den Klimawandel eine wichtige Rolle.

News, Publikationen

Was Sie schon immer über Pflanzenkohle wissen wollten:

Der Pflanzenkohle-Forscher Dr. Nikolas Hagemann fasst in einem Interview das derzeitige Wissen über die Vorteile von Pflanzenkohle-Anwendungen, über Limitierungen sowie über offene Fragestellungen zusammen. Dieser kurze Überblick stellt eine komprimierte Schnell-Information über den Stand des Wissens für Behörden und die interessierte Öffentlichkeit dar.

Zum Interview: